Was ist eigentlich Licht?       
Diese Frage wird von Physikern schon sehr lange diskutiert. Einige Experimente zeigen, dass Licht sich wie ein Teilchen verhält, andere lassen sich nur erklären, wenn Licht als Welle betrachtet wird. 
Grundsätzlich lassen sich vier verschiedene Möglichkeiten formulieren: 
1.  Licht ist Teilchen 
2. Licht ist Welle
3. Licht ist Teilchen und Welle
4. Licht ist weder Teilchen noch Welle.
Unser logisch schließender Geist meint sich entscheiden zu müssen für eine der vier Möglichkeiten, weil jede einzelne der vier Aussagen im Widerspruch zu stehen scheint zu den jeweils drei anderen. Dieser Widerspruch fällt jedoch weg, wenn man annimmt, dass Licht ein Prozess ist, der alle vier Möglichkeiten umfasst. Mit diesem Ansatz habe ich ein graphisches Modells entwickelt, das sogenannte "Quantenmodell" (siehe Bild unten). 
 
Im Bild 1  manifestiert Licht in einem Prozess als Welle und Teilchen (Photon) aus einer Quelle, in der Licht weder Welle noch Teilchen ist. Welle und Teilchen sind hier nur Potential aber nicht manifest. Daher habe ich diese Quelle als 
"nicht-manifestes Potential" bezeichnet. Der Lichtprozess ist zyklisch, die Manifestationen von Welle und Teilchen entstehen hierbei blitzartig und lösen sich sofort wieder in dieser Quelle auf. Beim Licht liegt die Frequenz dieses Aufblitzens in der Größenordnung von mehreren Hundert Billionen mal pro Sekunde.. 

Der Quanten-Physiker und Buchautor Prof. Dr. Hans-Peter Dürr hat einen ähnlichen Prozess von Manifestation aus dem nicht-Manifesten in einem Vortrag* beschrieben als ein neues Entstehen, wie am Anfang beim Urknall. 
“Urknall-artiges” Entstehen bedeutet, dass auch der Raum in diesem Prozess neu geschaffen wird. 
Bild 2  zeigt diese Manifestation von Raum. Der Raum ist hier symbolisch dargestellt als schwarzer Punkt, umgeben von weißer Fläche, die sich unbegrenzt nach außen ausdehnt. Der schwarze Punkt ist sozusagen die "Einladung" für das Photon, sich hier zu manifestieren. 
Bild 3  Die Form des Photons und der umgebende Raum bilden hier zusammen eine gemeinsame Grenze. 
Das entspricht auch der alltäglichen Erfahrung beim Sehen, wo jede Form von Raum umgeben ist, der dort anfängt wo die Form aufhört. Der graue Punkt des Photons ist im schwarzen Punkt des Raums aufgeblitzt und verdeckt in Bild 3  den schwarzen Punkt. 
Bild 4  Damit der Raum als eigenständiges Element des Prozesses wieder graphisch sichtbar wird, ist der schwarze Punkt hier leicht versetzt dargestellt. In dieser Darstellung erkennt man, dass Raum primär ist und  Form (Photon) folgt. 

Bei allen Licht-Prozess blitzt auch jedes Mal die Energie-Form des Lichtes auf, hier dargestellt als Pfeile. Diese pulsierende Energie wird von der Physik als elektromagnetische Welle interpretiert und als harmonische Schwingung dargestellt.  

* https://www.youtube.com/watch?v=oVEQoUynYHk
In diesem Vortrag hat der bekannte Physiker und Buchautor Prof. Dr. Hans-Peter Dürr diesen Prozess von Manifestation aus dem nicht-Manifesten am Beispiel der Bewegung eines Elektrons von A nach B sehr anschaulich beschrieben: 
"... der Witz ist aber, dass dazwischen überhaupt nichts ist. Links verschwindet das Elektron und rechts erscheint es wieder, d.h. im Untergrund findet ein Haufen Prozesse statt, wo aus dem Nichts etwas kommt und wo etwas wieder ins Nichts versinkt. Es hat Eigenschaften einer Lebendigkeit, echte Kreativität, d.h. dass es nicht eine Entwicklung und Entfaltung ist, sondern dass etwas echt neu kommt und wieder verschwindet. Wie am Anfang beim Urknall, es findet ununterbrochen statt. Die Welt wird jeden Augenblick neu geschaffen, aber mit einer Erinnerung an die Welt davor“.

In seinem Vortrag benutzt Prof. Dr. Dürr den Begriff „Urknall“ nicht in Bezug auf das Ereignis, dass vor 13,7 Milliarden Jahren stattgefunden haben soll, sondern weist darauf hin, dass „Urknallen“ hier und jetzt ununterbrochen stattfindet. Deshalb kann es auch nicht ein und dasselbe Elektron sein, dass sich von A nach B bewegt. Das Elektron A  verschwindet ins Nichts und aus diesem Nichts taucht das Elektron B als völlig neues Elektron auf, wie am Anfang beim Urknall. Elektron B ist total neu, aber es verhält sich so wie das Elektron A, weil es mit einer Erinnerung an das Elektron davor geschaffen wurde. 

 

Bild 1

Bild 2 

Bild 3 

Bild 4 

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