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Fig. 1  Geometrie bei der Verschiebung der Bilder nach oben                               

prisma-400

Fig. 2   Bild auf Schirm C                            

rauf-cut-945-2m-200

Fig. 3   Bild auf Schirm B                            

rauf-cut-906-1,5m-200

Fig. 4   Bild auf Schirm A                            

Fig. 5   Ohne Prisma
          Bild auf Schirm A                            

rauf-cut-104-1m-200
runter-405-ohnePr-200

Fig. 6  Geometrie bei der Verschiebung der Bilder nach unten                             

prisma-runter-400

Fig. 7  Ohne Prisma
          Bild auf Schirm A                            

Fig. 8  Bild auf Schirm A                            

runter-405-ohnePr-200
runter-cut-104-1m-200

  

Die Versuchsanordnung in Abb.1 zeigt schematisch die Seitenansicht eines Prismas und einer weißen Blende, die bei A, B und C positioniert werden kann. Auf die linke Seite des Prismas wurde ein rechteckiges Stück schwarze Folie so geklebt, dass die Hälfte der Oberfläche des Prismas in diesem Bereich abgedeckt war.

Wenn in einem abgedunkelten Raum direktes Sonnenlicht auf das Prisma trifft, erscheinen Bilder mit farbigen Kantenspectren auf dem Bildschirm: Abb. 2 an Position C, Abb. 3 an Position B und Abb. 4 an Position A. Bei Abb. 5 war das Prisma entfernt und durch ein Stück Pappe mit einem Ausschnitt in den gleichen Abmessungen wie das Prisma mit der Folie ersetzt. So erschien Abb. 5 als Silhouette der Pappe. Dieses Schattenbild erscheint auf dem Bildschirm in Position A. Die anderen drei Bilder erschienen, wenn das Prisma verwendet wurde. Sie erscheinen oberhalb des Schattenbildes jeweils auf Höhe des Schnittpunkts der strichpunktierten Linie mit dem Schirm. Die Steilheit der strichpunktierten Linie resultiert aus den bekannten Brechungsgesetzen in der Optik. Mit diesen Gesetzen kann die Verschiebung der Bilder für eine gegebene geometrische Anordnung berechnet werden. Die strichpunktierte Linie ist nur eine geometrische Hilfslinie und keine Darstellung eines sogenannten "Lichtstrahls".

Der Begriff Lichtstrahl wird in der von Newton im frühen 18. Jahrhundert veröffentlichten Optik verwendet. Newton ging davon aus, dass Lichtstrahlen wirklich existieren und beim Durchgang durch ein Prisma erhalten bleiben. Diese Vorstellung von Lichtstrahlen, die beim Durchgang eines Prismas gebrochen werden, ist jedoch nur ein Modell, nur eine Annahme und keine bewiesene Tatsache. Daher wird der Begriff Lichtstrahl zur Beschreibung optischer Phänomene in dieser Präsentation auch nicht verwendet.

Das Bild in Abb. 2 erschien auf Schirm C, als er etwa 4 Meter vom Prisma entfernt platziert wurde. Im linken Teil von Abb. 2 sind das untere und das obere Kantenspektrum so weit zusammengerückt, dass ein gemeinsames Spektrum mit Regenbogenfarben entsteht: Blau, Türkis, Grün, Gelb und Rot. Dieses Spektrum erscheint jedoch nur in einer ganz bestimmten Entfernung vom Bildschirm und ist somit nur als Spezialfall von Kantenspectren zu betrachten.

  

Fig. 6  zeigt eine weitere Versuchsanordnung, bei der das Prisma gedreht wurde.
Diesmal erschien das Bild mit den farbigen Kantenspektren (Fig. 8) nach unten versetzt vom Schattenbild (Fig. 7) auf dem Schirm.
Gleichzeitig wurden auch die farbigen Kantenspektren vertauscht:
Fig.8  zeigt blau/türkis unten und rot/gelb oben,
Fig.4  zeigt blau/türkis oben  und rot/gelb unten.
Dieses Vertauschen der Kantenspektren wurde auch schon bei Versuchen
beobachtet, die auf dieser Website unter
Kantenspektren beschrieben sind.

Alle Formen und Farben auf den Bildschirmen A, B und C scheinen objektiv vorhanden zu sein. Aber um das zu bestätigen, braucht man einen Beobachter, ein Subjekt. Ohne subjektives Bewusstsein gibt es keinen Beweis, keine Erfahrung von Farben und Formen. Licht, Farben und Formen entstehen nur, wenn die sogenannte materielle Welt von Sonne, Prisma und Schirm und die lebendigen Prozesse von Wahrnehmung und Bewusstsein zusammenwirken (siehe mein Video:
Licht, Quantenphysik und Buddhismus).